Liebe compas-Kinder und liebe compas-Freunde

Wir wissen, dass viele von euch unsere Tiere und die Zeit auf dem Bäumlihof sehr vermissen! Genauso vermissen unsere Tiere und wir euer fröhliches Lachen und die schönen Momente, die wir gemeinsam mit euch erleben dürfen. Um euer Fernweh ein bisschen zu trösten, erstellen wir nun regelmässig Videos der Tiere und vom Hof. So wisst ihr immer, wie es den Tieren geht und wie sie diese spezielle Zeit erleben. 

Wir freuen uns sehr, euch bald alle wiederzusehen! Bleibt gesund und tragt euch Sorge!


Neben den Videos, die wir für alle Kinder bereitstellen, suchen wir auch individuelle Lösungen für unsere Klientinnen und Klienten um in Kontakt zu bleiben. Für dieses Kind, fotografiert Daniela Taborelli jede Woche Tequila in verschiedenen Situationen und sendet die Bilder an ihre Klientin. Diese bastelt dann gemeinsam mit ihren Eltern ein Tequila-Album. Auf diese Weise kann sie den Kontakt zu Tequila aufrecht erhalten und hat eine schöne Beschäftigung für zu Hause.


Eine andere Klientin möchte euch die Geschichte erzählen, die sie gemeinsam mit ihrer Therapeutin geschrieben hat. Satz für Satz wechselten sie sich ab und es ist eine schöne Geschichte entstanden.



Das Pferd das von der Herde angenommen wurde


Es war einmal ein Pferd, das lebte in einer grossen Gruppe von anderen Pferden und fühlte sich trotzdem oft ganz allein. Ein Pferd war in der Prärie und dann kamen Reiter und dann fangen die Reiter das Pferd ein. Doch das Pferd wehrte sich gegen die Reiter und riss sich wieder los. Das Pferde kehrte wieder in die Gruppe rein. Die Gruppe war etwas verwirrt weil das Pferd wieder zurückgekommen ist und beschnupperte es neugierig. Und das Pferd hatte eine Wunde. Eine grosse Wunde an der Schulter, Blut floss ihm das Bein hinunter. Und das Pferd wurde gepflegt. Obwohl die anderen Pferde sich gut um Jyoti kümmerten, fühlte er sich ganz allein. Und dann sagte Smoke zu Jyoti: „du bist nie alleine“. Jyoti war ganz erstaunt über die Nettigkeit von Smoke, denn oft hatte er schon erlebt, dass er aus der Gruppe ausgeschlossen wurde. Und dann sagte Smoke, denn Smoke war die Anführerin der Pferde, dass sie ihn nicht mehr so oft ausschliessen werden. Es freute Jyoti sehr was Smoke gesagt hatte, ein kleines Gefühl der Einsamkeit blieb aber trotzdem in ihm bestehen. Denn er hatte das schon oft erlebt, dass er dann trotzdem ausgeschlossen wurde. Jyoti wurde jetzt mit Kräutern und alles gepflegt und mit der Zeit lernte er langsam den anderen Pferden zu vertrauen und fühlte sich als Teil der Gruppe. Enttäuscht blieben die Reiter zurück, die Jyoti eigentlich fangen wollten, denn nun stand er unter dem Schutz der gesamten Herde. Ende